Campagi - Das Schuhwerk des Klerus und die Schuhe des Papstes
 
Warum trägt der Papst rote Schuhe?

In dem Buch "Warum trägt der Papst rote Schuhe? Kinderfragen an Benedikt XVI" (St. Benno Verlag Leipzig, März 2007, ISBN 3-7462-2176-5) von Christine Schröpf und Dr. Georg Gänswein, dem  Privatsekretär des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI, lautet die Antwort auf die Frage von Andreas Schönberger , 6 Jahre, aus  Kleinwinklarn (Lkr.Schwandorf):
„Das hat etwas mit der  liturgischen Praxis der Kirche zu tun, also mit den verschiedenen Farben  der Messgewänder, die der Priester bei der Heiligen Messe trägt. Bekanntlich wechselt die Farbe je nach Anlass, und in früheren Zeiten wechselte beim Papst auch die Farbe der Schuhe: Wurde ein grünes Messgewand getragen, waren auch die Schuhe grün, beim roten Messgewand waren sie  eben rot. Schuhe und Messgewand  hatten dieselbe Farbe. Rot hat sich aber im Laufe der Zeit bei den Schuhen durchgesetzt, und so trägt der  Papst eben bis heute (dunkel)rote Schuhe.“

Bis zur Brevier- bzw. Kalenderreform durch Papst Pius X. (1911) wurden fast alle Sonntage durch Heiligen- oder Märtyrerfeste verdrängt, das heißt es dominierte weiß und rot. Erst danach dominierte an Sonn- und Wochentagen die Farbe grün, die jedoch auch heute noch zu bestimmten Märytrerfesten durch die Farbe rot verdrängt wird. Insofern mag es sein, dass aus der Vergangenheit betrachtet die Farbe rot vorherrschend war und sich somit auch bei den päpstlichen Schuhen durchgesetzt hat.
Grafik des Kirchenjahres mit den Liturgischen Farben
Erklärungen aus meiner Sicht sind:
  1. Rot als die Farbe der Königsherrschaft (zum Zeichen, dass der Papst der irdische Repräsentant des Königs Jesus Christus ist). Einen Purpurmantel lässt Pontius Pilatus dem gegeißelten Christus umlegen (Matth.27,28); diese Verspottung des, des Hochverrates Angeklagten, die im römischen Rechtsgebrauch ihre Wurzeln hat, ließ sich gut mit der frühchristlichen Lehrmeinung vereinen, Christus habe in seiner Passion seine ewige Königsherrschaft angetreten, zu der er sich im Verhör durch Pilatus ausdrücklich bekannt hatte.
  2. Rot als die Farbe der Mächtigen, Herrscher, Könige, Kaiser, der Regierenden, derer die das "Sagen haben", derer die "ganz oben sind", ... usw.
  3. Rot als die seinerzeit in der Herstellung teuerste Farbe [Zur Farbe Rot und deren Gewinnung siehe auch meine Ausführungen unter der Rubrik  "den Kopf bedecken".]
  4. Rot als die Farbe der Märtyrer: Wie die Kardinäle, so verteidigt auch der Papst (als früherer Kardinal) seinen Glauben mit seinem Blut. Erinnerung an das Blutvergießen der Märtyrer. Rot ist die klassische Farbe der Liebe, und sie findet in der Hingabe Jesu durch sein Blut ihre höchste Vollendung.
  5. Rot bedeutet auch Schutz: Bestreichen der Pfosten mit Blut eines Lammes vor dem Auszug aus Ägypten oder der Bericht in Jos. 2,1-21, wo die rote Schnur ein Zeichen des Schutzes für Rahab war.
  6. Rot, weil neben weiß (für Soutane, Fascia, Hemd, Strümfe) keine weitere Farbe "dazukommen" soll. Die früheren Päpste verließen den Vatikan nie oder sehr selten. Daher brauchten sie keine "Straßenschuhe". Das hat sich im Laufe der Zeit geändert. Und was liegt da näher als auf eine Farbe zurück zu greifen, die in Form der Mozetta, des Camauro, des Pontifikalhutes und der Stola bereits vorhanden war.
  7. Dr. Lawrence Cunningham, Theologieprofessor an der University of Notre   Dame, Indiana, USA bringt in einem Radiointerview (National Public Radio - 17.   April 2008 21:00 - Why Does the Pope Wear Red Shoes?) die rote Farbe der Schuhe des Heiligen Vaters mit dem 2. Kapitel der Apostelsgechichte in Verbindung, in dem die roten Feuerzungen den Heiligen Geist symbolisieren. Er verweist in dem Zusammenhang auch auf die Liturgiefarbe Rot an Pfingsten.

Rot:
Was die Wahrnehmung der Farbe rot bei den Schuhen angeht, so konnte ich beobachten, dass diese abhängig ist

a) vom Obermaterial: ist es glänzendes Oberleder oder Leder mit leichter Prägung
b) von dem Licht: Wurden die Schuhe innen oder außen fotografiert, war ein Sonnentag oder bedeckter Himmel, wurde Blitzlicht verwendet (siehe zum Beispiel die Bilder Nr. 16 der Moreschi Schuhe und Bilder Nr. 17 der Adriano Stefanelli Loafer weiter unten)
c) vom Hintergrund

Die Schuhe von Benedikt XVI sind rot bis hin zu hochrot, wohingegen sein Vorgänger Johannes Paul II eher ein verhaltenes Rot oder ein bräunliches Rot (bordeauxrot, ochsenblut, "cherry red") bevorzugte. Johannes Paul II. trug zum Anfang seines Pontifikates auch schwarze und braune Schuhe. Die Schuhe sind niemals aus hochglänzendem Lackleder.
Gianfranco Pittarel sagte im Jahr 2001 in einem Interview mit Crista Kramer von Reisswitz: "Die Farben der Fußbekleidung Seiner Heiligkeit (Anm.: gemeint ist Papst Johannes Paul II) reichen von bordeaux-rot -seiner Lieblingsfarbe für Schuhe- und hellrot bis hin zu schwarz und "mohrenkopfbraun"". (Quelle: Crista Kramer von Reisswitz: "Die Papstmacher", Pattloch Verlag, München 2001, ISBN 3-629-01626-X, Seite 261)
Literatur:
Über die Pontifikale Fußbekleidung berichtet ausführlich Joseph Braun in seinem Buch "Die liturgische Gewandung im Occident und Orient", Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 1964, Seite 384 bis 421.
Farben, Material, Ausführungen und Modelle
Die Campagi, das Schuhwerk des Klerus, sind beim Papst aus roten bis hin zu rot-braunem (bordeauxfarbenem) Leder. Mal ist es mehr bräunlich, bei Benedikt XVI geht es mehr ins Rote. Papst Johannes Paul II trug teilweise auch schwarze und braune Schuhe. Was die Herkunft des Leders betrifft, so ist es Cordovan, Kalbsleder, Ziegenleder oder auch Känguruleder. Von der Form her sind es ausnahmslos Loafer (Slipper), also Schuhe ohne Schnürsenkel, Riemen oder Schnallen. Ferner fehlen Ziernähte.

Die Schuhe der Kardinäle

Unter den Punkten Nr. 5 und 31 der Normen für die Zeremonien der Kardinäle (Norme Ceremoniali per gli Eminentissimmi Cardinali - Download hier (143 KB)) werden drei Modell bzw. Typen beschrieben:

a)
Rote Schuhe mit goldener Schnalle, so zum Beispiel getragen von  Clemes August Kardinal Graf von Galen und zu sehen im  Museum Heimathaus Münsterland GmbH, Telgte. Bild Nr. 3, Nr. 5 und Nr. 6
[Das Bild Nr. 7 zeigt rote Kardinalsschuhe ohne Schnalle.]

b)
Schwarze Schuhe mit goldener Schnalle und roten Applikationen: Die Ränder sind rot paspelliert, das Innenleder ist rot, die Seiten der Sohlen und Absätze sind rot. Diese Ausführung ist auch als "Modell Kardinal Siri" bekannt. Bild Nr. 2b). [Es gibt sie auch als Loafer ohne Schnalle.]

c)
Schwarze Schuhe mit silberfarbener Schnalle. Bild Nr. 2a) und Nr. 4
Heute tragen die Kardinäle schwarze Herrenschuhe wie jeder andere Mann auch, teilweise Loafer (Slipper), teilweise Schnürschuhe.

Bei den Pontifikalschuhen, wie sie heute auch noch von Bischöfen getragen werden können, handelt es sich um mit kostbaren Seiden- oder Brokatstoffen bespannte Schuhe in den liturgischen Farben rot, grün, weiß und violett. Die Schuhe haben mehr oder weniger aufwändige Stickereien. Schwarze Schuhe gibt es nicht.

Wer stellt die Schuhe her?

Nach meinen Recherchen werden die Schuhe

- vom Vatikan bei bestimmten Schumachern für den Papst bestellt und nach den
  gemachten Vorgaben angefertigt
- von Schuhmachern (Herstellern) dem Papst für den persönlichen
  Gebrauch geschenkt (angedient) und er benutzt diese dann auch, wenn sie ihm
  zusagen (gefallen, passen).

Die roten Schuhe von Papst Benedikt XVI werden von dem Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus I-28100 Novara (NO), Corso Cavour Camillo Benso, 14, Telefon 0039-0321-36344, dem "Calzolaio Ufficiale del Papa", also dem offiziellen Schuhmacher des Papstes hergestellt. Herr Stefanelli hat auch schon Schuhe für Johannes Paul II angefertigt. Nach der Wahl Joseph Ratzinger zum Papst, bat ihn dessen Privatsekretär, Prälat Dr. Georg Gänswein, doch auch weiterhin für den neuen Papst die Schuhe anzufertigen. Papst Benedikt hat Schuhgröße 42 und keine orthopädische Besonderheiten. Der Papst hat einen sehr "ausgeglichenen" Fuß.
Herr Stefanelli fertigt zwei verschiedene Modelle von „Straßenschuhen“, nämlich Stil A und Stil B. Die beiden Stile unterscheiden sich von der Sohle (Stil A hat eine Gummisohle und Stil B nur eine partielle Gummiauflage) her und bei der Ausarbeitung der Lasche (Stil A hat eine kürzere Lasche und keine Nähte; Stil B eine längere Lasche und Nähte an der Seite).
Ebenso fertigt er auch spezielle Pantoffel für den Papst, die er in seinem Appartement trägt.
Innen sind die Schuhe mit dem Namen seines Vaters, Antonio Stefanelli, gelabelt. Herr Stefanelli versteht dies als Hommage an seinen Vater, von dem er das Handwerk gelernt hat, den er sehr respektiert und achtet und dem er viel verdankt.
Mit den von Herrn Stefanelli angefertigten roten Loafern wurde Benedikt XVI vom Esquire Magazin im September 2007 zum „Accessorizer oft the Year 2007“ (Esquire Magazin Benedikt Accessorizer of the Year 2007 (273 KB)) gewählt. Herr Stefanelli sieht seine Schuhe für den Papst als Geschenk ("donazione") an, bekommt also keinerlei Bezahlung für seine Arbeit. Ihm sind die Dankesschreiben aus dem Vatikan Anerkennung genug.
Zeitungsartikel in italienischer Sprache aus dem "il Giornale" vom 29. Mai 2007:
Stefanelli fa le scarpe al Vaticano (4499 KB)
Zeitungsartikel in französischer Sprache aus "Le Matin Dimanche" vom
16. Dezember 2007:
Adriano Stefanelli cordonnier du Pape (498 KB)
Interview und Videofilm anläßlich der Übergabe am 20. Februar 2008:
How much do papal shoes cost (12 KB)
Interview anläßlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. vom 16. bis 20. April 2008 in den USA, veröffentlicht von der Nachrichtenagentur Adnkronos:
Papa in Usa con mie scarpe made in Novara (38 KB)
Am 26. Juni 2008 schreibt Paul Kreiner im Kölner Stadtanzeiger:
Der Papst trägt keineswegs Prada (25 KB)
Am gleichen Tag berichtet Richard Owen von der Times:
The Pope wears Prada? (34 KB) 
Aus dem L'Osservatore Romano vom 26. Juni 2008 den Artikel von Juan Manuel de Prada: Le vesti liturgiche secondo Ratzinger (25 KB), in deutscher Sprache: Christus als Gewand anlegen (840 KB)

Herr Stefanelli legt auch Wert darauf, dass der Vatikan dementiert, dass der Papst Prada Schuhe trägt.
In diversen Zeitungsartikeln wird behauptet, Papst Benedikt XVI trüge rote Slipper der Firma PRADA. Der Vatikan dementierte diese Aussage jedoch immer wieder. Siehe dazu den Artikel im Magazin STERN (229 KB), dort die letzten 4 Sätze und auch das Interview mit Adriano Stefanelli in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Juni 2008 unter dem Titel Des Papstes Schuster (38 KB).
Die Schuhe des Papstes, auch schon die von Johannes Paul II., werden von dem Schuhmacher Antonio Arrelano (Via del Falco 3, 00193 Roma), einem Peruaner repariert. In Berichten schildert Herr Arrelano (225 KB) den Reportern, dass er seit 18 Jahren die Schuhe repariere, dass Josef Ratzinger, als er noch Kardinal war, auch persönlich Schuhe zu ihm gebracht habe, er Kratzer zu entfernen habe, die Schuhe neu besohlt werden müssen oder er sie poliere. Er behandele den Papst wie andere Kunden auch und er habe von ihm einen Rosenkranz und ein Dankesschreiben erhalten.

Das Geschäft von Herrn Danilo Mancini  ("IL CALZOLAIO" - Danilo Mancini im Vicolo della Volpe 14, 00186 Roma, Tel. 0039-06-6875962) befindet in einer kleinen Handwerkergasse abseits der Piazza Navona. Es ist ein kleiner Laden ohne jede von außen erkennbare Werbung. Es gibt nur einen einzigen Raum, der zugleich Werkstatt und Verkaufsraum ist. An der Wand hängen die hölzernen Modelle diverser Kunden. Herr Mancini ist neben anderen der Schuhlieferant der Firma Gammarelli. Er hat nach seinen Angaben jene Papstschuhe gefertigt, die vor dem Konklave im April 2005 im Schaufenster der Schneiderei Gammarelli ausgestellt waren. Seither produziert er aber ausschließlich klerikales Schuhwerk aus Stoff und Seide (Pontifikalschuhe).
Ein Blog berichtet über Danilo Mancini in englischer Sprache (93 KB)

Crista Kramer von Reisswitz nennt in ihrem Buch "Die Papstmacher" (Pattloch Verlag, München 2001, ISBN 3-629-01626-X, Seite 260 ff.) die Firma Gianfranco Pittarel & C. sns, 2, via Masserano, I-10152 Torino (TO) als den Schuhmacher von Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul II. Gelernt hat Gianfranco Pittarel von dem Schuhmachermeister Virginio Cappa, der die königlichen Hoheiten des Hauses von Savoyen beschuht hat. Virginio Cappa hat aber zu keiner Zeit Schuhe für die Päpste angefertigt. Manchmal wird dies behauptet. Manchmal liest man auch von einem Virgilio Cappa, der Schuhwerk für die "hohen Funktionäre des Vatikans" anfertigt. Bei dem Namen "Virgilio" handelt es sich offentsichtlich um einen Schreibfehler. Visitenkarte des Unternehmens.

Silvano Lattanzi, Via Mostrapiedi 167, 63011 Casette d'Ete (AP), Tel. 0039-0734-810213, Fax 0039-0734-810359
Ob dies stimmt, konnte ich nicht nachweisen, denke aber eher nicht. In dem Artikel  The velvet slippers he made for Pope Benedict XVI (131 KB) erschienen in der New York Post am 25. Mai 2008, wird berichtet, Herr Lattanzi hätte in seinem Geschäft in New York seinen Kunden Schuhe gezeigt, die er angeblich für den Papst hergestellt hätte.

Die Firma Moreschi S.p.A (Via Cararola, 69, 27029 Vigevano (PV), Tel. 0039-0381-69881, Fax 0039-0381-691616) schenkte dem Papst anläßlich eines Kurzbesuches der norditalienischen "Schuhstadt" Vigevano am 21. April 2007 "rote Slipper aus Känguru-Leder".
Siehe hierzu zwei Presseberichte: Moreschi schenkt Papst Schuhe (164 KB)
Die Firma Calzaturificio Gianfort s.n.c, Via Pavane 11, I-36065 Mussolente (Vi), Italien, Tel. 0039-0424-577043, Fax 0039-0424-87746 hat rote Loafer für Papst Johannes Paul II hergestellt. Ein Paar dieser Schuhe befindet sich in dem Ausstellungraum "Sala Pamieci" des "Diecezjalne Centrum Pielgrzymowania im. Jana Pawla II" in PL-33-340 Stary Sacz, Polen. Diese soll Papst Johannes Paul II vor 1999 getragen haben.
Herr Sergio Segalin, der Sohn des Firmengründers Antonio Segalin, überreichte Papst Johannes Paul II am 20. Juni 2006 ein Paar weiße und ein Paar schwarze Schuhe. Die weißen Schuhe waren mit aufwändigen Schnürsenkeln aus Nadelspitzen aus Burano vershen. Das Haus führt unter der Modellbezeichnung "M012" die bekannten Papstloafer in dunkelrot (bordeauxfarben). Anschrift: SEGALIN Calzature, Via S. Pio X, 30, I-30175 Mestre (VE), Tel. 0039-041-984401
Aus Berichten über Raymond Massaro (33 KB) ist zu entnehmen, dass auch der Schuhmacher Raymond Massaro, 2, rue de la Paix, F-75002 Paris, Tel. 0033-1-42610029 für den Papst Schuhe angefertigt haben soll. Siehe Bild  Nr. 38. Ich denke nicht, dass der Papst diese Art von Schuhen (mules) je getragen hat.
Ein Video ist zu finden bei Youtube.
Die Leisten für die Schuhe für Papst Johannes Paul II sind zu sehen auf dem Bild Nr. 0000313209-021 von Corbis.
"Der reizende Raymond Massaro verschaffte sich den Eintritt ins Paradies 1980 mit einem roten Lederpantoffel für Papst Johannes II." berichtete die Berliner Zeitung in ihrem Artikel Im Reich der Zauberer (40 KB).

Papst Johannes-Paul II (Schuhgröße 44, sehr breites Fußbett) trug auch Schuhe seines Landsmanns, dem Schuhmachermeisteraus Stanisław Żmija aus Stanislaw Dolny, einem kleinen Ort unweit von Wadowice, dem Geburtsort des Papstes. Das erste Paar überreichte Herr Żmija dem Papst am 10. Oktober 1982 anläßlich der Heiligsprechung von Pater Maximilian Kolbe.
Bilder der Schuhe und Zeitungsberichte über Stanislaw Zmija (360 KB)
Szewstwo-Cholewkarstwo Stanisław Żmija, Stanisław Dolny 322 , PL-34-130 Kalwaria-Zebrzydowsaka, Telefon 0048-33-8767384.
In Presseberichten wird auch die Firma GEOX S.p.A., Via Feltrina Centro 16, I-31010 Biadene di Montebelluna genannt, die Papst Benedikt XVI einige Loafer geschenkt haben soll. Ebenso wird erwähnt, dass die braunen Wanderschuhe, die der Papst anläßlich seiner Sommerurlaube in den Bergen trägt, von GEOX seien. Ob dies stimmt und der Heilige Vater diese Schuhe trägt, konnte ich bis dato nicht verifizieren.
Zeitungsberichte:
GEOX Dieser Schuh macht der Konkurrenz Dampf 1. Frage (27 KB)
Wall Street Journal 25. April 2006 Pope draws new flock marketers (319 KB)
In den 50er Jahren, also vor dem II. Vatikanischen Konzil (1962),  gab es in Rom auch den Schuhmacher Domenico Canguillo, der das Geschäft in der Nähes des Vatikans seinerzeit von Giuseppe Cattefoglia übernommen hat. Beide Schuster haben viel für die Päpste gearbeitet, insbesondere zu der Zeit, als der Papst ständig die "sandali potificali" aus reiner Seide mit Stickereien trug. Ein Bild findet sich unter: Corbis.com, Bild Nr. U1090449 (RM). Dieses Geschäft gibt es nach meinem Kenntnistand heute nicht mehr.

Einige Bilder:
Bild 1:
Rote Slipper, wie sie der Papst unmittelbar nach seiner Wahl trägt, also das erste Paar rote Schuhe, welches der im Konklave zum Papst gewählte Kardinal in der "Kammer der Tränen" hinter der Sixtinischen Kapelle anzieht und mit denen er dann auf den Balkon über dem Petersplatz geht, um das erste Mal die Gläubigen zu segnen.

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Bild 2 a):
schwarze Schuhe mit silberfarbener Schnalle, wie sie die Kardinäle vor dem II. Vatikanischen Konzil (1962) trugen
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Bild 2 b):
Kardinalschuhe mit roten Applikationen
Hersteller: Tridentinum, Ferrara, Italien

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Kardinalsschuhe, rote Schuhe Kardinal, rote Slipper Kardinal, rote Loafer Kardinal
Bild 2 c):
Kardinalschuhe mit roten Applikationen und vergoldeter Schnalle
Hersteller: Tridentinum, Ferrara, Italien



Bild 3:
Rote und schwarze Schuhe wie sie  Clemes August Kardinal Graf von Galen getragen hat, zu sehen im  Museum Heimathaus Münsterland GmbH, Telgte

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Bild 4:
schwarze Schuhe mit silberfarbener Schnalle für einen Kardinal
Hersteller: Tridentinum, Ferrara, Italien
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Bild 5:
rote Schuhe mit goldener Schnalle für einen Kardinal
Hersteller:Tridentinum, Ferrara, Italien
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Bild 6:
Kardinallschuhe in rot mit vergoldeter Schnalle
Die oberen beiden Bilder sind mit Blitzlicht aufgenommen, das untere ohne Blitzlicht
Bild 7:
Kardinallschuhe in rot ohne Schnalle
Die oberen beiden Bilder sind mit Blitzlicht aufgenommen, das untere ohne Blitzlicht

 
Bild 8:
Teil der Schaufensterauslage der Schneiderei Annibale Gammarelli, Rom vor der Papstwahl im April 2005

Zu Beginn der Papstwahl sind bei Gammarelli einen Tag lang drei strahlend weiße Kleider aus bester italienischer Wolle ausgestellt: Das Gewand des zukünftigen Papstes in Small, Medium und Extra Large. Drei Kleider sind nötig, denn vor der Wahl ist nicht absehbar, ob der neue Vikar Jesu Christi klein und gedrungen, groß und dünn oder mit einer Durchschnittsgröße gesegnet sein wird. Deshalb bekommt die Familie Gammarelli seit 200 Jahren den Auftrag, das Gewand in drei Varianten zu schneidern. Von der Vitrine werden die Kleider dann direkt in den Vatikan gebracht und in der so genannten Kammer der Tränen (ital.: stanza delle lacrime) eingeschlossen.
Dorthin zieht sich der neu gewählte Papst zurück, sobald er die Wahl angenommen hat und legt zum ersten Mal das päpstliche Gewand an. Den Namen bekam die Kammer, weil hier der frisch gewählte Papst angesichts der Bürde des neuen Amtes "bittere Tränen" vergießt. Erst nachdem dann der Kardinalprotodiakon (dienstälteste Kardinaldiakon) verkündet hat: "Habemus Papam", "Wir haben einen neuen Papst", tritt eben dieser im neuen Gewand auf den Balkon des Petersdoms und zeigt sich dem Kirchenvolk.
 


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Bild 9:
Schuhe für den Papst, gefertigt von der Firma die Firma Gianfranco Pittarel & C. sns, 2, via Masserano, I-10152 Torino (TO)

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Bild 10 a):
Schuhe von Papst Johannes Paul II, gefertigt von der Firma die Firma Gianfranco Pittarel & C. sns, 2, via Masserano, I-10152 Torino (TO)

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Bild 10 b):
Braune Schuhe von Papst Johannes Paul II, gefertigt von der Firma die Firma Gianfranco Pittarel & C. sns, 2, via Masserano, I-10152 Torino (TO)




Bild 11:
Ledertöne, die von der Firma Gianfranco Pittarel & C. sns, verwendet werden. Es ist Känguruleder in tiefem bordeaux (oben) und hellem bordeaux (unten)

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Bild 12:
Schuhe für den Papst, gefertigt von der Firma die Firma Gianfranco Pittarel & C. sns, 2, via Masserano, I-10152 Torino (TO)
Bild 13:
Rote Loafer, welche die Firma Calzaturificio Gianfort s.n.c, Via Pavane 11, I-36065 Mussolente (Vi), Italien, Tel. 0039-0424-577043, Fax 0039-0424-87746  für Papst Johannes Paul II hergestellt hat.



Bild 14:
Schuhe von Johannes Paul II, gefertigt von dem Schuhmachermeister Stanisław Żmija aus Stanisław Dolny, einem kleinen Ort unweit von Wadowice, dem Geburtsort dem Papstes in der Farbe rot

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Bild 15a):
Schuhe von Johannes Paul II, gefertigt von dem Schuhmachermeister Stanisław Żmija aus Stanisław Dolny, einem kleinen Ort unweit von Wadowice, dem Geburtsort dem Papstes in der Farbe braun
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Bild 15b):
Bild 16:
"Rote Slipper aus Känguru-Leder", welche die Firma Moreschi S.p.A einigen Presseberichten zufolge Papst Benedikt XVI anläßlich seines Kurzbesuches der norditalienischen "Schuhstadt" Vigevano am 21. April 2007 schenkte.
(c) Bildquelle

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Bild 17a:
Der Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara überreicht Papst Benedikt XVI. am 21. April 2006 im Rahmen der Generalaudienz ein Paar rote Herrenloafer Stil A
Kurze Lasche, keine Nähte an den Seiten, Gummisohle
Quelle des Berichtes

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Bild 17b):
Herrenloafer Stil A in schwarzer Farbe für einen Prälaten
Kurze Lasche, keine Nähte an den Seiten, Gummisohle

Bild 18:
Schuhe Stil B des Schumachermeisters Adriano Stefanelli aus Novara
Lange Lasche, Nähte an den seiten, Ledersole mit partieller Gummiauflage


Bild 19:
Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara überreicht in der Generalaudienz am 20. Februar 2008 Papst Benedikt XVI ein Paar neue Schuhe

Bild 20:
Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara überreicht in der Generalaudienz am 20. Februar 2008 Papst Benedikt XVI ein weiteres Paar neue Schuhe mit den Initialen "B. XVI" auf der hinteren Verse



Bild 21:
Schuhe des  Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara für Papst Benedikt XVI
(c) Bildquelle

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Bild 22:
Weiche und bequeme Pantoffel des Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara für Papst Benedikt XVI, die er in seinem Appartement trägt

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Bild 23:
Schuhe des  Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara für Papst Johannes Paul II
(c) Bildquelle
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Schuhe wurden am 14. Januar 2004 übergeben:
(c) Bildquelle

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Bild 24:
Schuhe des  Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara für Papst Johannes Paul II
(c) Bildquelle

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Bild 25:
Schuhe des  Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara für Papst Johannes Paul II
(c) Bildquelle

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Bild 26:
Pantoffel aus weißer Seide des Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara für Papst Johannes Paul II
(c) Bildquelle oberes Bild
(c) BIidquelle unteres Bild




Schuhe wurden am 29. September 2004 übbereicht:
(c) Bildquelle



Bild 27:
Bordeaurote Loafer, die Benedikt XVI Anfang 2007 ein paar Mal getragen hat
Hersteller konnte ich bis dato nicht ermitteln


Bild 28:
Handgefertige rote Loafer des Schuhmachermeisters Danilo Mancini, Rom

Bild 29:
Schuhe, welche Papst Johannes Paul II im Rahmen einer Gernaralaudienz im Mai 2001 von den Mitgliedern der Contrada Santi Crispino e Crispiniano und der Corporazione dei ciabattini, calzolai, lavoratori del cuio e sellai, zuhause in der Parrocchia di Gesù Divin Lavoratore, Vigevano, Italien übergeben wurden.
(c) Quelle


Bild 30 a bis d:
Modelle, welche die Firma Latanzzi für die Päpste in rot gefertigt hat.

BiIld 30 b):



Bild 30 c):



Bild 30 d):

Bild 31:
Papst Johannes Paul II am 16. Juli 1989 in Pollone am Grab von Pier Giorgio Frassati in schwarzen Schuhen

Bild 32:
Papst Johannes Paul II am  16. Juli 1989 in Oropa am Marienheiligtum

Bild 33:
Papst Johannes Paul II im Sommer 1993 auf der Terrasse der Sommerresidenz in Castell Gandolfo

 
Bild 34:
Papst Johannes Paul II im Januar 1990 auf dem Flugplatz von Kap Verde



Bild 35:
Schuhe von Papst Johannes Paul II.
(c) Bild aus der Sammlung Prominentenschuhe von Herrn Ulrich Zöller, Dormagen



Bild 36:
Herr Sergio Segalin überreicht Papst Johannes Paul II am 20. Juni 2001 ein paar Schuhe (auf dem Bild: Modell S007 in weiß mit Verzierungen aus Nadelspitzen (lavorazione dei merletti) von der Insel Burano; unten das Modell Nr. M012, die klassische Form des Papstloafers.) Ferner erhielt Papst Johannes Paul II auch das Modell S007 in schwarz.

Bild 37:
Herr Sergio Segalin überreichte Papst Johannes Paul II am 20. Juni 2001 auch ein paar schwarze Loafer, das Modell S007 in schwarzem Veloursleder
 
 
 
Bild 38:
Schuhe Paul VI

 
Bild 39:
Papst Benedikt XVI während seines Sommerurlaubes in Lorenzago di Cadore am 24./25./27. Juli 2007 in Wanderschuhen:
Besuch der Kirche Santa Orsola in Vigo di Cadore, "Santa Giustina Martire" in Auronzo und ein Spaziergang in den Dolomiten
(c) alle Fotos von Stefano Spaziani
 

 

Bild 40:
Wanderschuhe für Papst Benedikt XVI, hergestellt von Herrn Adriano Stefanelli



Bild 41:
Der Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara fertigt für den Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone Fußballschuhe mit seinem Wappen an.
Hintergrund ist die Tasache, dass Kardinal Bertone begeisterter Fußballfan und seinerseits Anhänger der Fußballmannschaft Juventus Turin ist. Ihm wird auch zugeschrieben, er wolle eine vatikanische Fußballmanschaft aufstellen, was er aber als Scherz deklarierte.
Quellen:
Korazym
Papa Ratzinger Forum

Bild 42:
Talar mit Fascia, Pontifikalhandschuhe, Pontifikalschuhe und Galero von Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli (* 2.3.1876 - + 9.10.19589, dem späteren Papst Pius XII.
(c) Bildquelle


Bild 43:
Schuhe von Papst Pius X
Ausgestell im Bata Shoe Museum Troronto, Canda

Bild 44:
Schuhe von Papst Johannes XXIII zu sehen im Museo della Calzatura "Cav. Vincenzo Andolfi" in I-63019 Sant'Elpidio a Mare

Bild 45:
Schuhe von Papst Johannes PauL II zu sehen im Museo della Calzatura "Cav. Vincenzo Andolfi" in I-63019 Sant'Elpidio a Mare

Bild 46:
Schuhe von Papst Leo XII zu sehen im Museo della Calzatura "Cav. Vincenzo Andolfi" in I-63019 Sant'Elpidio a Mare


Bild 47:
Schuhe von Papst Paul VI zu sehen im Museo della Calzatura "Cav. Vincenzo Andolfi" in I-63019 Sant'Elpidio a Mare


Bild 48:
Schuhe für Papst Johannes XXIII, geliefert von der Firma Annibale Gammarelli Rom

Bild 49:
Pontifikalschuhe aus grüner Rohseide mit Goldbrokatapplikationen

Bild 50:
Pontifikalschuhe aus roter Rohseide mit Goldbrokatapplikationen

Bild 51:
Pontifikalschuhe Pius IX
Quelle:Tridentinum, Ferrara, Italien

Bild 52:
Pontifikalschuhe Modell Kardinal Pie
Rote Seide, gold bestickt, innen rotes Ziegenleder
Quelle:Tridentinum, Ferrara, Italien

Bild 53:
Pontifikalschuhe des Clemes August Kardinal Graf von Galen, zu sehen im  Museum Heimathaus Münsterland GmbH, Telgte


Bild 54:
Schaufensterauslage anläßlich des Papstbesuches in Regensburg am 12. September 2007
Dazu auch der Artikel: Der Papst in Regensburg (78 KB)
Die Bildunterschrift ist irreführend. Es mag sein, dass die Firma PRADA rote Schuhe herstellt, der Papst selbst trägt aber weder Schnürschuhe, noch Schuhe aus Glanzleder noch Schuhe der Firma PRADA.
Ich vermute der Geschäftsinhaber hat diese Schuhe extra für seine Auslage herstellen lassen oder besorgt, um Aufmerksamkeit zu erzielen.


Bild Nr. 55:
Schuhe, die der Schustermeister Raymond Massaro, Paris für Papst Johannes Paul II angefertigt hat.


Bild 56:
Pontifikalstrümpfe (Caligæ) Leo XIII
Quelle: Tridentinum, Ferrara, Italien

Die Strümpfe (caligae, bis um 1000 auch udones genannt) werden in den Quellen oftmals nicht erwähnt, obwohl die Pontifikalschuhe genannt werden. Offenbar galten sie als zum Pontifikalschuh dazugehörig, da beide zusammen die Fußbekleidung bilden.
Bis ins 12. Jh. sind die Strümpfe weiß und der Regel nach aus Leinen gemacht. Seit dem 13. Jh. wurden sie aus farbiger Seide hergestellt, seit dieser Zeit begegnen alle liturgischen Farben. Hinsichtlich der Form haben sie keine nennenswerte Entwicklung erfahren. Um sie zu befestigen, brachte man an ihrem oberen Rand Bänder an.

Symbolik in liturgischen Traktaten
Die Strümpfe werden nur selten ausgedeutet, und können für den reinen Wandel stehen oder als Zubehör zum Schuh auch auf das Predigtamt des Bischofs.
Symbolik in liturgischen Gebeten
Gebete zum Anlegen der Pontifikalstrümpfe:
"Bekleide mit, o Herr, mit den Strümpfen der Rechtheit, auf dass ich voll Treue den Weg deiner Gebote wandle."
Z.T. betraf das Ankleidegebet die gesamte Fußbekleidung, Schuhe und Strümpfe.

Bild 57:
Strümpfe, wie sie heute getragen werden.
weiß: Papst
rot: Kardinäle
lila: Bischöfe
schwarz: Priester

Msone Zeremonialschuhe

Die Msone Zeremonialschuhe werden in der Syrisch-Orthodoxen-Kirchen während der Feier des Qurbono getragen.

"Das Heilige Qurbono ist das göttliche Mysterium, in dem wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus unter den eucharistischen Gestalten von Brot und Wein enthalten ist."

Die Schuhe dürfen nicht aus Leder sein.

Während er sich den linken Schuh zuerst anzieht, spricht der Zelebrant:
"Mögen meine Füße, o Herr, mein Gott, für die Vorbereitung auf das Evangelium des Friedens besohlt sein,  so dass ich mit ihnen alle Schlagen, Skorpione und alle Macht des Feindes für immer niedertrete."

Beim rechten Schuh spricht er:
"Werfe nieder unter meine Füße, o Herr, allen falschen Stolz, der sich über deine Weisheit erhöht und gewähre mir deine Hilfe, damit ich für immer die Begierde des Fleisches niederwerfe."


Zeremonialschuhe Koptische Kirche
Der Altarraum hinter der Ikonostase darf nicht mit Straßenschuhen betreten werden. Die Priester tragen bei der Zelebration im Altarraum Schuhe aus Wolle. Teilweise haben diese auch eine Ledersole.




 
Bild anläßlich des Besuches Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama in Deutschland im Mai 2008, veröffentlicht in der Saarbrücker Zeitung vom 19. Mai 2008, Seite A2


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